FrecheFarben geht an den Start!

 

Es ist geschafft! FrecheFarben geht an den Start und erblickt das Licht des Internets. Hinter FrecheFarben stehe ich, Jörg Kaiser, Hochzeitsfotograf und Fotograf für Portrait. Wie ich zur Fotografie kam, warum ich nach Heilbronn gezogen bin und was noch alles genau hinter Frechefarben steckt, dass erfahrt Ihr in diesem ersten Blogartikel.

 

Alles begann mit einer analogen „Knipse“

 

Schon in meiner Schulzeit, lange bevor ich in nach Heilbronn gezogen bin, kam ich mit der Fotografie in Berührung. Meine Eltern schenkten mir damals eine analoge Kamera (fragt mich bitte nicht nach dem Model). Zu dieser Zeit wurden noch Filmrollen benötigt. Zur Bildkontrolle hatte man nur einen kleinen optischen Sucher zur Verfügung und musste die Entwicklung des Filmes abwarten, bis man die fertigen Abzüge in den Händen hielt. Erst dann konnte man überhaupt beurteilen, ob das Bild technisch gesehen überhaupt gut geworden war. Fotografiert habe ich damals natürlich alles automatisch. Einfach draufhalten und losknipsen. Natürlich war die Ausbeute an guten Fotos eher mager. An digitaler Bildbearbeitung, wie wir sie heute kennen, war zu dieser Zeit noch nicht zu denken.

 

Ehrlich gesagt kann ich der analogen Fotografie bis heute für mich nichts abgewinnen. Dafür liebe ich viel zu sehr die Vorzüge einer modernen, digitalen Systemkamera (kurz: DSLM). Aber Hut ab vor denen, die in dieser Zeit „richtig“ fotografieren gelernt haben.

 

Digitale Kompaktkameras

 

Wer von Euch alt genug ist, um noch die Welt vor der Entdeckung des Smartphone zu kennen, wird vermutlich noch das Aufkommen der kleinen digitalen Kompaktkameras (Digicam) in Erinnerung haben. Ich habe diese kleinen Kameras geliebt! Nahezu unbegrenzt Fotos machen und diese auch sofort nach der Aufnahme auf einem Display zu sehen, war ein völlig anderes Gefühl zu fotografieren. Ob Urlaubsbilder, Bilder von der Familie oder auf Musikfestivals… die kleine Kompaktkamera von Sony war immer dabei. Und ja, ab hier entwickelte sich meine Liebe zu Sony. 🙂

 

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Meine alte Kompaktkamera Sony DSC-P7 mit 3.2 Megapixel und 3x optischen Zoom

 

Und trotzdem: Richtig fotografiert hatte ich hier immer noch nicht. Es gibt große Unterschiede zwischen knipsen und fotografieren!

 

Wie Apple mich zur Fotografie brachte

 

Es sollten viele Jahre vergehen. Bevor ich mich ernsthaft mit der Fotografie beschäftigte, hatte ich geheiratet, eine Familie gegründet und bin aus Rheinland-Pfalz nach Heilbronn gezogen.

 

Erst in 2018 verändert sich aus fotografischer Sicht für mich alles, als ich mir ein neues Apple MacBook Pro kaufte. Was hat das jetzt mit Fotografie zu tun? Das habe ich mich damals auch gefragt! Den Laptop hatte ich mir gekauft, da ich einen neuen Computer brauchte und keine Lust mehr auf Windows mit seinen ganzen Problemen hatte. Ich hatte zuvor schon begeistert mehre iPads benutzt und dachte mir, warum nicht richtig in die Apple-Welt einsteigen und mal ein MacBook Pro ausprobieren?

 

Ich habe den Umstieg nie bereut, doch nach kurzer Zeit stellte ich mir mal die Frage: Warum werden diese Geräte eigentlich so gerne von Fotografen und Filmemachern verwendet? Und schließlich reifte in mir der Wunsch heran: Wenn ich jetzt schon den Computer dazu habe, warum dann nicht auch mal „richtige“ Fotos machen?

 

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Warum werden diese Geräte eigentlich so gerne von Fotografen und Filmemachern verwendet? (Hier: MacBook Pro)

 

Bei einem Black Friday-Angebot von einer DSLM auf Amazon, einer weißen Sony Alpha 6000 mit Kit-Objektiv, habe ich dann zugeschlagen. Wenn ich ehrlich bin, war es reiner Zufall, dass es sich wieder um eine Sony-Kamera handelte. Nach den damaligen Testberichten war dies eine sehr gute Systemkamera für einen moderaten Preis. Auch wenn ich zwischenzeitlich die Alpha 6000 aufgrund eines Upgrades zu Vollformat wieder verkauft habe, habe ich diesen Kauf habe ich nie bereut.

 

Erste Schritte zur Fotografie

 

Der Rest ging dann gefühlt rasend schnell. Binnen kurzer Zeit entwickelte ich eine große Leidenschaft und Energie für mein neues Hobby der Fotografie. Ich konsumierte, nein inhalierte jeden Tag Bücher, Zeitschriften und gefühlt tausende Youtube-Videos zu diesem Thema. Außerdem besuchte ich mehrere Kurse in der VHS Heilbronn und Workshops auf verschiedenen Veranstaltungen zum Thema Fotografie. Und ich begann alles zu fotografieren, was mir vor die Linse kam. Zu Beginn machte ich viele Landschaftsaufnahmen und auch ein bisschen Architekturfotografie, auch die Familie musste herhalten, die Nachbarn, Freunde oder Tiere im Park.

 

Da ich von vielen Youtube-Fotografen hierbei immer wieder gehört hatte, man solle den manuellen Modus meistern lernen, wenn man „richtig“ fotografieren und anspruchsvolle Fotos kreieren möchte, habe ich mich zu einer drastischen Lernmethode entschlossen: Ich stellte die Kamera auf Manuell um und habe seitdem keine meiner Kameras wieder in einem Automatikmodus oder einer Halbautomatik genutzt.

 

Fragt mich nicht, wie meine ersten Ergebnisse waren! Der Anfang war wirklich frustrierend. In den ersten Wochen waren fast alle meine Fotos unscharf. Nach und nach lernte ich die ganzen technischen Zusammenhänge um die Prinzipien des Belichtungsdreiecks (Blende, ISO und Verschlusszeit). Letztlich ist es wie Autofahren lernen. Ganz zu Beginn muss man bewusst lernen, Lenkrad, Kupplung, Bremse und Gas miteinander koordinieren. Irgendwann beherrscht man dies im Schlaf ohne darüber nachzudenken. Mit dem (manuellen) Fotografieren mit einer Systemkamera verhält es sich genauso.

 

Leider teuer

 

Außerdem beschäftigte ich mit Bildbearbeitung. Als ich mir die Arbeitsweise von Fotografen ansah, deren Bilder mir gefallen haben, wurde mir schnell klar, dass anspruchsvolle Fotografie nicht ohne moderne Bildbearbeitung auskommt. Als ich mich über darüber informierte, welche leistungsstarke Software für die Bildbearbeitung empfehlenswert sei, stieß ich immer wieder auf einen Namen: Adobe Lightroom. Da ich das Programm erstmal testen aber kein Geld für ein Abo-Model ausgeben wollte, besorgte ich mir zunächst eine ältere Kauf-Version. Aber schon bald wollte ich das volle Programm mit allen Funktionen und keine Kompromisse mehr eingehen, also biss ich in den sauren Apfel und schloss das Abo ab. Dafür gab es dann Photoshop noch mit dazu. Langfristig war dies eine gute Sache, denn obwohl ich Photoshop wegen seiner Komplexität zu Beginn verteufelte, möchte ich die digitale Trickkiste heute nicht mehr missen.

 

Leider hat die Fotografie einen großen Nachteil: Es ist finanziell betrachtet ein Fass ohne Boden. Wenn die eigenen Ansprüche mit der Zeit wachsen, wird der Anspruch an die eigene Fotoausrüstung auch immer größer. Neue Kameras, Objektive, Blitze, Lichtformer und Stative, Speicherkarten, Computerzubehör, Bildbearbeitungssoftware, etc. kosten einen Haufen Geld und müssen auch irgendwie finanziert werden. Die Produkte von Apple und Sony sind für viele positive Eigenschaften bekannt, jedoch nicht für besonders günstige Preise.

 

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Ein Foto aus einem meiner ersten Portrait-Shootings

 

Es dauerte nicht lange, da begann ich mich für die People-Fotografie, insbesondere Hochzeitsfotografie und Portraitfotografie zu interessieren. Ich habe schon immer gerne Menschen betrachtet. Beispielsweise habe ich schon immer gerne in einem Cafe oder Restaurant vorbeilaufende Menschen studiert.

 

Oft sehe ich in Menschen etwas schönes, etwas besonderes und mit meiner Art der Fotografie möchte ich diesen Eindruck festhalten. Hochzeitsfotografie hat hier nochmal einen besonderen Stellenwert: Die Menschen sind schick gekleidet, die Location ist besonders schön und die Leute sind in der Regel gut gelaunt. Außerdem war ich schon immer gerne Gast auf Hochzeiten gewesen. Solange man auf Hochzeiten nicht für anspruchsvolle Fotos verantwortlich ist und man als Gast nur ein paar Aufnahmen nebenher knipst, ist das alles auch noch stressfrei. 🙂

 

Vom Amateur zur professionellen Fotografie

 

Je besser meine Fotos wurden, umso größer wurde mein Wunsch, mit meinem Hobby vielleicht nebenher etwas Geld zu verdienen, in erster Linie um meine teure Ausrüstung zu finanzieren.

 

Ich begann mich zu informieren, welche Voraussetzungen man für eine Selbstständigkeit in der Fotografie in Heilbronn erfüllen muss und was man alles wissen und beachten sollte, wenn man Fotograf werden will. Schon bald fand ich heraus, dass man nicht nur „ein bisschen nebenher Fotograf“ sein kann. Entweder alles oder gar nichts.

 

Also erledigte ich die erforderlichen Behördengänge, besorgte mir eine Handwerkskarte und einen Gewerbeschein. Ich informierte meinen Arbeitgeber und das Finanzamt über mein Nebengewerbe. Soweit war das war nicht schwer.

Herausfordernd wurde es erst, als ich mich mit der Erstellung einer Website, Design, Hosting, HTML-Programmierung und SEO beschäftigen musste. Das waren bis dahin für mich alles böhmische Dörfer. Außerdem musste ich mich auch mit Privat- und Steuerrecht, insbesondere für die Erstellung eines abmahnsicheren Impressums und Vertragsrecht auseinandersetzen.

 

Dazu kam Social Media. Ich hatte bis dahin nicht mal ein Facebook-Konto! Zumindest Facebook und Instagram sollten in 2019 Pflicht für jeden Fotografen sein. Auch hier tut es nicht nur ein privates Profil, es gibt auch spezielle Business-Profile.

 

Buchhaltung und Marketing sind leider auch für jeden Selbstständigen wichtige Themen, um die man nicht herum kommt. Und das alles musste neben der eigentlichen Fotografie gehandelt werden. Es gab viel zu lernen!

 

Frechefarben

 

Es war ein langer, aufwendiger Weg bis zu diesem Punkt. Und ich weiß, dass er eigentlich gerade erst begonnen hat. Ein sichtbares Ergebnis aus meiner bisherigen Arbeit seht Ihr gerade hier: FrecheFarben.de

 

Ab sofort ist es mir nun möglich, Euch über diese Website Hochzeitsreportagen und Fotoshootings nach Euren Wünschen im Bereich Hochzeit und Portrait anzubieten. Tätig bin ich im Bereich Heilbronn, auch im Bereich Brackenheim, Eppingen, Lauffen am NeckarLeingartenLudwigsburg, NeckarsulmStuttgart, Sinsheim, Künzelsau, Schwäbisch Hall, Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg und viele Regionen in ganz Baden-Württemberg. Da ich gebürtiger Pfälzer bin, fahre ich für eine Hochzeit auch gerne in meine alte Heimat nach Rheinland Pfalz, besonders die Region um Ludwigshafen am Rhein, Bad Dürkheim und die angrenzende Deutsche Weinstraße.

 

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Für einen ersten Eindruck meiner Fotografie als Fotograf in Heilbronn könnt Ihr einen Blick in das PORTFOLIO werfen.

 

Unter der Rubrik ÜBER MICH könnt Ihr noch etwas mehr über mich erfahren.

 

Unter LEISTUNGEN findet Ihr eine Übersicht meiner Leistungen und Preisbeispiele. Solltet Ihr noch andere Wünsche haben, zögert nicht, mich anzuschreiben.

 

Viel Spaß beim Stöbern auf diesen Seiten wünscht Euch

 

Liebe Grüße

Eurer Jörg Kaiser

 

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Jörg Kaiser

FOTOGRAF / FrecheFarben.de

Ich bin Jörg Kaiser. In meinem Blog schreibe ich rund um Themen der Fotografie, über Hochzeiten und über unterhaltsame Anekdoten aus dem Leben.